Geologie-Wörterbuch

Geologische Begriffe, die mit "Z" beginnen



Zeolith

Eine Gruppe von wasserhaltigen Aluminosilikaten, die den Feldspäten ähnlich sind. Sie verlieren leicht und gewinnen ihr Hydratwasser zurück, und sie verschmelzen und schwellen an, wenn sie erhitzt werden. Zeolithe werden häufig als Katalysatoren, Wasserenthärter und Sorbentien verwendet. Viele Zeolithe sind natürliche Mineralien, aber synthetische Zeolithe werden in großem Umfang hergestellt, um die Eigenschaften zu kontrollieren, die Kosten zu kontrollieren und eine zuverlässige Versorgung sicherzustellen. Das Bild zeigt die Form eines Zeolithkristalls. Die Öffnungen im Kristall vergrößern seine Oberfläche für Katalysatorfunktionen und erhöhen seine Fähigkeit, als Sorptionsmittel und Filter zu dienen.

Zink Blende

Ein älterer Begriff, der anstelle von "Sphalerit", einem Zinksulfid (Zn, Fe) S-Mineral, verwendet wird. Es ist das Haupterz von Zink. Sphalerit ist oft reich an Cadmium - so sehr, dass der Abbau von Sphalerit die Hauptquelle für Cadmium ist. Sphalerit kommt normalerweise in Gesteinen vor, die durch Hydrothermal- und Kontaktmetamorphose verändert wurden, und ist häufig mit Bleiglanz und Dolomit assoziiert.

Zinkit

Ein rot-gelbes Zinkoxid mit einer chemischen Zusammensetzung von ZnO. Es ist ein seltenes Mineral, das an Orten, an denen es reichlich vorhanden ist, als Zinkerz gedient hat. Auch unter Bergleuten als "Rubin-Zink" und "Rot-Zink-Erz" bekannt.

Zirkon

Zirkon ist ein Zirkoniumsilikatmineral (ZrSiO4), das in magmatischen, metamorphen und sedimentären Gesteinen vorkommt. Es enthält oft instabile Elemente wie Hafnium, Uran und Thorium. Das Vorhandensein von Uran und Thorium macht Zirkonkristalle manchmal nützlich, um das Alter der Gesteine, in denen sie kristallisierten, wie z. B. Granit, zu bestimmen. Zirkon ist härter, witterungsbeständiger und hat ein höheres spezifisches Gewicht als die meisten anderen Mineralien. Dadurch kann es in Placer-Ablagerungen konzentriert werden, wo es manchmal zur Verwendung als Edelstein gewonnen wird. Früher war farbloser Zirkon ein üblicher Diamantersatz.

Zoisit

Ein Calciumaluminiumsilicatmineral Ca.2Al3(SiO4) (Si2O7) O (OH), das sich bei der regionalen und hydrothermalen Metamorphose bildet. Zoisit ist das Ausgangsmineral für mehrere Edelsteine. Tansanit, ein transparenter blauer Zoisit, der häufig wärmebehandelt wird, um die blaue Farbe zu erzeugen, ist der bekannteste und beliebteste. Thulit ist ein rosa, undurchsichtiger Zoisit, der häufig für Cabochons und kleine Skulpturen verwendet wird. Anyolith ist ein grüner Zoisit mit roten Korundkristallen (Rubinen), die oft als "Rubin in Zoisit" bezeichnet werden.

Zone

Ein begrenzter Bereich auf oder unter der Erdoberfläche, in dem der Boden, die Gesteine ​​oder andere Materialien eine Struktur, Zusammensetzung oder Eigenschaft aufweisen, die sich deutlich von der in angrenzenden Bereichen unterscheidet. Beispiele sind: Störungszone, Flutzone, Subduktionszone, Sättigungszone, Zonen-Kristall, Verwitterungszone.

Zonierter Kristall

Ein Kristall, der keine einheitliche Farbe oder Zusammensetzung hat. Dies kann durch eine Änderung der Zusammensetzung oder der Temperatur der Flüssigkeit verursacht werden, aus der der Kristall gewachsen ist. Twinning; oder Schwankungen der Exposition gegenüber Wärme oder Strahlung. Mineralien wie Olivin oder Plagioklas, die eine feste Lösungsreihe aufweisen, werden häufig in Zonen eingeteilt. Auf dem Bild sind zwei facettierte Turmaline zu sehen, die aus durch Wachstum erzeugten Kristallen in Zonen geschnitten wurden. Die rechts ist aus offensichtlichen Gründen als "Wassermelone" bekannt. Betrachten Sie auch Ametrin, einen zweifarbigen Quarz, der eine Kombination aus AMEthyst und Citrin ist, von dem angenommen wird, dass er durch Zwillinge verursacht wird.

Zone der Belüftung

Eine Zone unterhalb der Landoberfläche, jedoch oberhalb des Wasserspiegels, in der die Porenräume hauptsächlich mit Luft gefüllt sind. Wasser, das in dem Porenraum in dieser Zone vorhanden ist, wird als "Bodenfeuchtigkeit" bezeichnet. Der "Kapillarstreifen", bei dem durch Kapillarwirkung Feuchtigkeit vom Grundwasser nach oben gezogen wird, wird als Teil der Belüftungszone angesehen. Auch als "ungesättigte Zone" bekannt.

Sättigungszone

Die Zone unterhalb des Grundwasserspiegels, in der alle Porenräume vollständig mit Wasser gefüllt sind. Wasser, das in dieser Zone vorhanden ist, wird als "Grundwasser" bezeichnet. Auch als "gesättigte Zone" bekannt.

Verwitterungszone

Ein unterirdischer Bereich oberhalb des Grundwasserspiegels, in dem mineralische und organische Materialien Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Die Materialien in diesem Bereich können verschiedenen Witterungsbedingungen ausgesetzt werden. Beispiele hierfür sind: a) chemische Bewitterung durch Einwirkung von Sauerstoff oder saurem Wasser; b) mechanische Bewitterung durch Einfrieren und Auftauen; c) biologische Bewitterung durch Einwirkung von Wurzeln und grabenden Organismen. Das Foto zeigt eine Verwitterungszone in Basalt.